Fasching

Fasching bei den Grenzlandsängern 

„Fåsching is und des is gwiss, wås net zan übasehgn is a feine Såch, a murds Trara und fia an guatn Zweck is a!
Mit diesem Gedicht und dem Lied „Kömmts lei eina in die Stubn“ wurde am Samstag, 16. Februar 2019 das Kaffeekränzchen der Kärntner Grenzlandsänger Dornbirn eröffnet.

Sängerinnen und Sänger und Freunde des Chores trafen sich maskiert oder „in zivil“ zu einer gemütlichen Feier. Die Tische waren hübsch dekoriert, alles selbstgemacht von unserer Sängerin Heidrun.

Es gab Sektempfang, gutes Essen und Trinken und natürlich wurden auch viele Kärntner Lieder gesungen.

Für herzhafte Lacher und Applaus sorgten Sketche, Faschingsdialoge und Gedichte, humorvoll vorgetragen von Sängerinnen und Sängern.

Ganz besonders gut angekommen ist auch der Dialog „Die Beicht der Sennerin“. Wir Grenzlandsänger haben diese „Faschingsbeicht“, die einst von Oswin Moro notiert wurde und sich als Stenogramm und zum Teil in Kurrentschrift im Moro-Nachlass in der Österreichischen Nationalbibliothek befindet, in unser Faschingsprogramm aufgenommen. Unsere Sängerin Hermelinde, die die Sennerin spielte und der Sänger Manfred, der als Pfarrer auftrat, haben dieses Stück hervorragend nachgespielt und vorgetragen.
Am Abend gab es dann noch ein hausgemachtes gschmackiges Kärntner Ritschert.
Und so klang die gemütliche Feier mit den Liedern: „Schätzle, heandon Fiostorschibo“ und dem „Dornbirner Fasnatlied“ aus, denn die Grenzlandsänger Dornbirn haben neben vielen Kärntner Liedern natürlich auch Vorarlberger Lieder in ihrem Repertoire.